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1923 - 1945

Große Schwierigkeiten traten bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen auf.  Vor allen Dingen fehlten 
die Finanziellen Mittel, so dass jedes Mitglied einen Teil der Ausrüstung selbst finanzieren musste 
oder es wurde von Spenden und Sammlungen aufgebracht.

 Ein ehemaliges Mitglied - Erich Knust- erinnerte sich:

.... ich gehörte zur Steigertruppe, mein Vater, der Gründungsmitglied ist, war Schlauchgruppen- Kommandant. 

Für seine einstige Uniform, die nur aus einer Jacke bestand, hat Ernst Knust den Stoff geliefert bekommen und er suchte sich ( wie alle anderen Kameraden....) einen Schneider, der das gute Stück nähte....... 

Am 2. Weihnachtsfeiertag 1923 rückten die Kameraden zum Löschen der Scheune und 
Viehställe auf dem Gehöft des Herrn Poke an.

Die Scheune konnte zu einem Viertel erhalten werden, sämtliches Getreide und Vieh wurden gerettet.
Innerhalb der nächsten zwei Jahre entwickelte sich die Wehr zu einer schlagkräftigen Truppe 
innerhalb ihres Bereiches.
Sie wurde zur Unterstützung der Nachbargemeinden bei Bränden mit hinzugezogen.

22.06.1925
mittags 12.00 Uhr Brand in Peckensen - in 12 Minuten war die Wehr zur Stelle

17.08.1926
mittags 13.15 Uhr Feueralarm Brand des Stallgebäudes beim
Landwirt Gustav
Klaas in Ellenberg


1926
es wurden Strafen für unentschuldigtes Fehlen von Kameraden bei Übungen festgelegt:

Einmal   = 10 Pfennig
Zweimal =  25 Pfennig
Dreimal  = 50 Pfennig

 14.08.1926

Feuerwehrmänner, die nicht mit Leib und Seele bei der Sache waren, sollten ausgeschlossen werden und zum Feuerwehrlöschdienst herangezogen werden. Das sollte auch für Besitzer, die nicht der Feuerwehr angehörten, gelten.


Im Jahre 1925 wurde das erste Feuerwehr- Gerätehaus gebaut
 (später Wohnhaus der Familie Lemberg).

In diesem Zeitraum wurde auch die erste Handruckspritze angeschafft.


 1928

Beschluss:

Um schnell einsatzbereit zu sein, wird am Gerätehaus ein Kasten befestigt,
an dem die Namen derjenigen aufgeführt sind, welche bei Alarm anspannen müssen.

Es wird eine Wasserannahmestelle an der Molkerei Wallstawe geschaffen,
die sich bei Übungen sehr bewährte.


An Hand von Protokollen kann man feststellen, dass es in den Jahren
1929-1930
57 Mitglieder der Wehr Wallstawe gab.


Einsätze in den Jahren 1927- 1933:

28.09.1927
Mittags 12.30 Uhr Brand der Scheune auf dem Rittergut in Osterwohle.
Durch den langen Weg und starken Wind war der Brand beim Eintreffen so weit fortgeschritten,
dass keine Rettung mehr möglich war.

09.02.1928
Feuer in Ellenberg bei Kamp und Meyer
Wehr wurde nach Beseitigung der größten Gefahr entlassen.

01.06.1928
mittags 12.35 Uhr in Fahrendorf - es brannten mehrere Gehöft
ein Teil der Kameraden fuhr mit dem Fahrrad voraus um bis zum
Eintreffen der Spritze zu helfen

17.07.1928
Alarmbrand Stallgebäude Haase im Ort Wistedt
Die hiesige Wehr traf als erste ein; das Stallgebäude war nicht mehr zu retten


02.10.1930
In jedem Jahr findet eine Übung unter Leitung des
  Kreisbrandmeisters statt.
Dieser sprach der Wallstawer Wehr ein Lob aus.

1932 Beschluss vom Rat : Bespannung der Feuerwehrspritze

17.01.1933
10jähriges Bestehen der FFW Wallstawe.

Feierstunde findet im geschmückten Saal statt. Es wurde über die neue zeit und
auf Adolf Hitler ein " Sieg Heil" ausgebracht. Die Teilnehmer nahmen dies begeistert auf

In den darrauffolgenden Jahren verringerte sich durch den 2.Weltkrieg die Mitgliederzahl und Beteiligung der Kameraden am Feuerwehrdienst.

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